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Die Sammlungen und Dauerausstellungen
Das Museum im Schloss Bad Pyrmont präsentiert in
der ersten Etage die Stadt- und Badgeschichte von
Bad Pyrmont. Dabei liegt natürlich der Schwerpunkt
auf der Geschichte des Badeortes.
Das Museum verfügt über eine bedeutende
Sammlung historischer Ansichten von Pyrmont
und über einen großen Bestand von Portraits
berühmter Kurgäste. Ein besonderes Gewicht
besitzen auch die Sammlungen von Ansichts-
porzellanen und gravierten Badegläsern aus
dem späten 18. und 19. Jahrhundert.
Die Gemäldesammlung in der Beletage des
Schlosses ist von hoher Qualität. Ausgehend
von den Gemälden des sogenannten Tischbein-
saals besitzt das Museum vier weitere bedeu-
tende Ölgemälde von Johann Heinrich Tisch-
bein d. Ä..
Die Porträts von Zar Peter und seiner Ehefrau
Katharina sind die offiziellen Gastgeschenke
des Besuches dieses Zaren 1716 in Pyrmont.
Ein Gemälde Friedrich des Großen erinnert
an die beiden Aufenthalte 1744 und 1746 und
Königin Luise ist ein ganzer Raum gewidmet.
Das Tafelklavier, Dauer-Leihgabe des Kunst-
gewerbemuseums in Berlin, wurde der Königin
1806 als Erinnerung an ihren 3. Pyrmontauf-
enthalt (nach 1777 und 1797) vom damaligen
Bürgermeister Hemmerich verehrt.
Im museumspädagogischen Raum befindet sich eine große Sammlung von
Bilderbüchern, die dem Museum von Margot Wansleben gestiftet wurde.
Abteilungen
Am Anfang des Rundgangs durch die Abteilungen
steht eine Einführung in die geologischen Bedingun-
gen des Pyrmonter Tals mit seinen Quellen. Prunk-
stück der prähistorischen Abteilung ist der Pyrmonter
Brunnenfund aus dem 1. Jh. n. Chr., dessen kunstvoll
emaillierte Schöpfkelle zusammen mit mehr als 200
provinzialrömischen und germanischen Bronzefibeln
auf die frühe Anziehungskraft der Quellen hinweist.
In den folgenden Räumen wird die Weiterentwicklung
Pyrmonts vom Badeort des 16. Jh. (Wundergeläuf
von 1556) über seine Rolle als eines der führenden
Modebäder Europas im späten 17. und 18. Jh.(Fürsten-
sommer 1681) bis zu seinem Renommee als moder-
nem Kurort im 19. und 20. Jh. anschaulich dargestellt.
Die Fest- und Wohnräume in der Beletage dienen
als historische Schauräume und Gemäldegalerie mit
Werken des 18. und 19. Jh., darunter Gemälde von
Johann Heinrich Tischbein d. Ä.
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