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Spuren des Don Quijote
Eine Ausstellung des Mönchehaus-Museums für moderne Kunst Goslar.
17. Februar 2005 bis 29. Mai 2005
Eröffnung: Mittwoch, 16. Februar 2005 um 19 Uhr
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Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quijote
von la Mancha des spanischen Schriftstellers Miguel
de Cervantes Saavedra (1547–1616) ist nicht nur
der erste Roman und das nach der Bibel am meisten
übersetzte Werk der Weltliteratur, sondern auch das
am häufigsten illustrierte. Diese Ausstellung zeigt
an markanten Beispielen, wie Künstler sich bis in die
Gegenwart hinein von dem literarischen Meisterwerk
inspirieren ließen, und nimmt diese Spuren auf.
Im Mittelpunkt steht der Anti-Held schlechthin, der Ritter
von der traurigen Gestalt hager, edelmütig und doch
dem Spott preisgegeben, wenn er auf dem klapprigen
Gaul Rosinante den Idealen seiner Ritterfantasien
nacheifert. Ihm zur Seite, auch das gehört zu den Bild-
überlieferungen, der treue, bauernschlaue Knappe
Sancho Pansa.
Wenn auch die Ausstellung keinen Anspruch auf Voll-
ständigkeit erheben will, sondern die Besonderheiten
und Schwerpunkte der zugrunde liegenden Privat-
sammlung betont, werden wesentliche Stationen der
künstlerischen Aneignung dieses berühmten Themas
vorgestellt.
Zu den historischen Bildbeispielen gehören Radier-
zyklen von Antoine Coypel und William Hogarth.
Unter den illustrierten Werkausgaben sind die
berühmten Don-Quijote-Umsetzungen von Gustave
Doré hervorzuheben, die zum Vorbild für nachfol-
gende Illustrationen wurden.
Das Verzeichnis der Künstler, die freie Variationen schufen,
enthält Namen wie Picasso, Dali, Panek, Weber, Mattheuer,
Hanel und Januszewski. Der Don Quijote-Zyklus von
Eberhard Schlotter umfasst allein 160 Aquatintablätter und
ist auch ein Beispiel für die Vielzahl und Reife gestalterischer
Mittel, die die unterschiedlichen Künstler eingesetzt haben.
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