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3 x Cohnen
Malerei, Graphik und Textil
22. September bis 23. Oktober 2005
Beletage und 2. Obergeschoss des Schlosses
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Eröffnung der Ausstellung:
Mittwoch, 21. September 2005 um 19 Uhr
Karl Cohnen, 1938 in Aachen geboren, hat nach 10 Semestern Studium in seiner Heimatstadt 1963 seine Ausbildung als Graphikdesigner abgeschlossen.
Nach 9 Jahren Tätigkeit als Lehrer für Graphik und Illustration in Amsterdam
lebt Karl Cohnen in Holzminden, war dort von 1973 bis 1999 in der Duftindustrie
als Grafiker tätig. Sein ganzes Leben lang malt Karl Cohnen unentwegt. Auch wenn er auf dem Gebiet der Malerei die unterschiedlichsten Techniken erprobt
hat, sind es immer Bilder, die sich mit realen Gegenständen und Landschaften
beschäftigen. Aber immer sind es Bilder, die sich von der erkennbaren Realität
entfernen und die sich zusammenfügen zu Bildzeichen von hoher Magie.
Das Pyrmonter Museum hat vor vielen Jahren im Rahmen der Ausstellung »Künstler sehen das Weserbergland« (1998) zusammen mit Rudolf Jüdes und
der Galerie Meiborssen diesen Künstler entdeckt, der weit über die Grenzen
des Weserberglandes ein hohes Ansehen genießt.
Karl Cohnen und Gudrun Cohnen, geborene Nussbaum, haben sich während des Studiums in Aachen kennengelernt. Auch sie ist Aachenerin. Im Jahre 1965 heiraten beide, in dem Jahr, in dem auch Gudrun Cohnen ihren Abschluss als
Graphikdesignerin gemacht hat. Als Graphikerin und Zeichnerin hat sie sich
einen hervorragenden Namen gemacht mit reich illustrierten Büchern.
Die beiden Publikationen zum Rattenfänger von Hameln und zu Till Eulenspiegel, erschienen im Verlag Jörg Mitzkat in Holzminden und sind besonders bekannt.
Gudrun Cohnen-Nussbaum hat ebenso ein hohes Ansehen als Textilkünstlerin.
In der Pyrmonter Ausstellung präsentiert sie allerdings vor allen Dingen Farbzeichnungen, die eine besondere Anmutung als Stilleben besitzen.
Auch Gudrun Cohnen-Nussbaum hat als Künstlerin eine eindrucksvolle Biographie mit zahlreichen Ausstellungen – und das vor dem Hintergrund von
4 Kindern, die es zu erziehen galt.
Eine Tochter ist Franziska Warzog, geborene Cohnen. In Amsterdam geboren,
in Holzminden aufgewachsen, studierte sie von 1987 – 1996 in Göttingen Ethnologie und Germanistik und lebt heute in Hannover. Auch sie ist wie ihre
Eltern Mitglied im Kunstkreis Holzminden, auch sie malt, zeichnet und schafft
Textilobjekte. Aktuelle Arbeiten aus textilen Stoffen, deren weiche Materialien
einen Wesenszug der Skulptur auflösen, sind in der Ausstellung zu sehen.
Es ist schon eigentümlich, dass die Bildmotive bei allen drei Künstlern durchaus verwandt sind. Nicht nur in Form und Farben, sondern auch in der Wahl der Gegenstände und Themen entwickelt sich ein Dialog. Nicht nur ein
Dialog im einzelnen Objekt oder Bild, sondern ein Dialog zwischen den Bildwerken der drei Künstler.
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