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Die Reise ins Bad.
Zur Architekturgeschichte des Bades.
24. Mai bis 29. Juli 2007
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Das Museum im Schloss Bad Pyrmont präsentiert insgesamt
40 Modelle von Gebäuden, die alle wichtigen Stationen und
Phänomene der Bäderarchitektur vom 17. bis 20. Jahrhundert
vorstellen. Studierende des Instituts für Darstellen und Gestalten
der Architekturfakultät Stuttgart haben faszinierende Bauwerke
geschaffen, die uns mit der Badearchitektur und der Badekultur
vertraut machen.
Wo liegen die Bauaufgaben eines Badeortes?
Wie entwickelt sich die Idee von Volksbädern,
was ist das Spezifische an Seebädern? All dies
wird in der Ausstellung »Die Reise ins Bad«
vorgestellt. Das Thema entführt uns in eine
bekannte wie unbekannte Welt.
Bäder und Badeeinrichtungen dienten nicht nur der Gesundheit
und der Körperpflege, sondern waren auch Orte des gesellschaftlichen
Beisammenseins. Dies wird gerade am Beispiel
von Bad Pyrmont, von dem Einklang zwischen Brunnentempel,
Wandelhalle und Hauptallee sichtbar. Die gleichzeitige Erneuerung
und Erholung für Körper und Geist hatten das Leben
in den vornehmen Badeorten des 18. und 19. Jahrhunderts
bestimmt.
Neben den im Schloss und in der Wandelhalle von Bad Pyrmont
präsentierten Modellen finden sich künstlerisch anspruchsvolle
Fotografien von Hans-Joachim Heyer und Boris Miklautsch,
beide Fotografen am Stuttgarter Institut, in der Ausstellung.
Darüber hinaus wird am Beispiel des Pyrmonter Brunnentempels
die Entwicklungsgeschichte unseres Brunnenplatzes
anschaulich in Erinnerung gebracht.
Unter dem Stichwort: »In den Tempeln der
Badelust« werden im Treppenhaus von Schloss
Pyrmont die sinnlich anmutenden Fotografien
von Gerhard P. Müller präsentiert. So wird auf
diese Weise eine Brücke gebaut zu den als
Modellen ausgestellten luxuriösen Hallenbädern
des 19. Jahrhunderts, deren Ausstattung auch
heute noch als Vorbild für Wellness-Oasen gilt.
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