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Chen Jianghong
Illustration und Malerei
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20. November 2008 – 25. Januar 2009
Eröffnung der Ausstellung: Mittwoch, 19. November 2008 um 19 Uhr in der Beletage
Als der in Paris lebende Chinese Chen
Jianghong vor drei Jahren für sein Buch
»Han Gan und das Wunderpferd« mit
dem Deutschen Literaturpreis ausgezeichnet
wurde, war dies für viele
Beobachter eine Überraschung. Hatte
doch der Künstler in Deutschland erst
zwei Bücher im kleinen, aber feinen Moritz Verlag veröffentlicht
und war dem breiten Publikum bisher unbekannt
geblieben. »Nicht zuletzt ist es der Zauber einer fremden
Bilderkultur, der dieses Buch zu einer ästhetischen Besonderheit
macht«, hieß es 2005 in der Begründung der Jury. Im
Jahr 2006 erhielt Jianghong den Rattenfänger-Literaturpreis
der Stadt Hameln für das Buch »Der Tigerprinz«.
Die Beschäftigung mit der historischen und künstlerischen
Geschichte seines Heimatlandes China
durchzieht Chen Jianghongs Werk wie ein roter Faden.
1963 in Tianjin nördlich von Peking geboren, wuchs er bei den
Großeltern auf und besuchte früh die Kunstschule in Peking.
1987 kam er nach Paris und eher zufällig zur Bilderbuchillustration.
In Frankreich fielen seine ungewöhnlichen
Geschichten und sein unverwechselbarer Illustrationsstil bald
auf und er veröffentlichte in rascher Folge eine Reihe von
Bilderbüchern.
Diejenigen seiner Bücher, zu denen er auch selbst den
Text verfasst hat, sind alle im chinesischen Kulturkreis
angesiedelt. Sie verbinden traditionelle chinesische
Inhalte und Maltechniken mit modernen
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