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Niemandes Herr – Niemandes Knecht
Der Maler Herman van Veen.
28. August – 9. Oktober 2011
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Eröffnung der Ausstellung
am Sonntag, den 28. August 2011
um um 11.30 Uhr im Schlosshof.
Der Künstler ist anwesend.
Der von Herman van Veen gewählte Titel der Ausstellung – zitiert nach einem Lied des Hoffmann von Fallersleben – beschreibt nicht nur die individuelle Freiheit des Menschen, sondern ist auch der persönliche Ausdruck seiner künstlerischen Freiheit als Sänger, Violinist, Liedermacher, Schriftsteller, Liedertexter, Komponist und Regisseur. Nun hat der niederländische Künstler vor wenigen Jahren eine neue Leidenschaft entdeckt, die Malerei: »Als ob ich das Licht auffange…«
Herman van Veen erinnert sich: »Von einen auf den anderen Tag hab ich als Sechzigjähriger einfach so angefangen zu malen. Dafür habe ich nichts gelernt, niemanden gefragt, vielleicht fortgesetzt, wo mein Vater nie angekommen ist – Maler zu werden. Er war Grafiker, der in seiner sparsamen freien Zeit Holzschnitte schuf und Bilder aus Papier klebte. Hab Leinwände gekauft, Acryltuben, Spraydosen, Pinsel, Messer, Bürsten, Socken, T-Shirts und bin ans Werk gegangen. Fang Licht in Farben, wie wenn du Schnee bewahrst. Aus dem Herzen in einen Rausch, jedes Mal wieder…«
Vor dem Hintergrund seiner mehr als 40-jährigen Bühnenpräsenz ist der Maler Herman van Veen nun auch in der Kunstszene kein Unbekannter mehr.
Seine Leidenschaft für die Sprache der Bilder ist in seinen Gemälden und Grafiken deutlich zu spüren, seine Freude am Experiment befreit auch sein Rollenspiel als Sänger, seine durchaus spontane und einfühlsame Kreativität spiegelt sich in seinen Arbeiten wider. Insofern wird die Präsentation der Gemälde in der ehemaligen Sommerresidenz der Fürsten zu Waldeck und Pyrmont vor diesem barocken Ambiente eine Rauminszenierung ganz nach seinen Vorstellungen. Es ist erstaunlich, wie sicher seine großformatigen Gemälde in den barocken Räumen der Beletage von Schloss Pyrmont eine unverwechselbare Aura erhalten. Dies war schon spürbar bei den Ausstellungen in den Räumen des modernen Fabrikgebäudes des PAN-kunstforum in Emmerich, aber auch in der Kulturkirche St. Jacobi in Stralsund.
Herman van Veens Bilder strahlen eine große Sinnlichkeit und Schönheit, aber auch Melancholie aus. Eigentlich malt er wie er singt: leuchtend, scharf, farbenfroh, mitreißend, unzähmbar. Darüber hinaus werden in den Räumen der Studiogalerie von Schloss Pyrmont die Bilder zu seiner legendären Zeichentrickente Alfred Judocus Kwak präsentiert. Diese Arbeiten und Videos entfalten ihr eigenes Leben nicht nur für Kinder.
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